Kategorien
Argentinien Latin-Soccer

ZUM TOD VON DIEGO MARADONA: In den Händen Gottes

Bei der WM 1986 wurde er in Argentinien zum Heiligen. Er war einer, der es nach ganz oben schaffte. Nun muss die Fußball-Welt sich von einem ihrer größten Spieler verabschieden: Im Alter von nur 60 Jahren ist Diego Armando Maradona gestorben.

Fan-Verehrung für Diego Maradona und Lionel Messi. Foto: Tobias Käufer

VON TOBIAS KÄUFER, RIO DE JANEIRO

Es reichen die eigentlich wohl berühmtesten drei Minuten eines unvergessenen Fußballspiels, um Diego Maradona zu beschreiben. An jenem 22. Juni 1986 wurde nicht nur die Hand Gottes geboren, sondern auch das „Tor des Jahrhunderts“ erschaffen. Es waren die Minuten, in denen Maradona zur Legende wurde. Als er erst Englands Nationaltorhüter Peter Shilton mit einem irregulären Handtor überwand und drei Minuten später das wohl atemraubendste Solo des 20. Jahrhunderts zum 2:0 hinlegte. Hier weiterlesen

Kategorien
Argentinien Politik

Argentinien: U-Boot-Desaster erreicht die Politik

Argentinien sucht noch immer nach verschollenen Seeleuten – Opposition wirft der Regierung vor, ein „Stück Müll“ zum Einsatz geschickt zu haben.

Von Tobias Käufer, Bogota, für die Stuttgarter Nachrichten.

Buenos Aires – Mit jedem Tag, an dem keine neuen Signale vom seit über einer Woche vermissten argentinischen U-Boot ARA San Juan gefunden werden, sinkt die Chance, dass die 44 Besatzungsmitglieder noch lebend geborgen werden können. Dafür hat die politische Abrechnung rund um das weltweit beachtete Drama bereits begonnen. Die Regierung von Präsident Mauricio Macri fürchtet, dass die bislang glücklose Rettungsaktion auf sie selbst zurückfällt. Das regierungsnahe Blatt „Clarin“ spekuliert bereits darüber, dass Macri einen kompletten Austausch der Marinespitze erwägt. Im Casa Rosasda, dem argentinischen Präsidentenpalast in Buenos Aires, sei das Kabinett Macri alles andere als überzeugt vom Auftreten der Admiralität.

Weiterlesen: U-Boot-Desaster erreicht die Politik

Kategorien
Argentinien

Die vermisste Waffenchefin, die für ihr U-Boot lebte

Eliana Krawczyk ist die einzige Frau an Bord des vermissten argentinischen U-Bootes „ARA San Juan“. Die 35-jährige Waffenchefin und „Königin der Meere“ ist schon jetzt eine Legende in ihrer Heimat und hat Militärgeschichte geschrieben.

Von Tobias Käufer, Bogota, für die „Welt“.

Ein paar Kabel hängen von der Wand, Armaturen und ein Mikrofon sind in Greifnähe. Der Arbeitsplatz von Eliana Krawczyk verrät etwas über die technischen Herausforderungen, der sich die 35 Jahre alte Argentinierin jeden Tag stellen muss. Das Foto, das die argentinische Marine in diesen Tagen veröffentlichte, zeigt eine junge entschlossene Frau, die ein bisschen widerwillig, aber doch auch mit einer Portion Stolz in die Kamera schaut.

Eliana Krawczyk ist das Gesicht der Tragödie rund um das seit Tagen verschwundene U-Boot „ARA San Juan“. Die junge Frau mit den dunkelblonden Haaren ist die einzige Frau unter den 44 Besatzungsmitgliedern. Und sie ist nach Angaben der Tageszeitung „La Nacion“ die erste Frau überhaupt, die je in einem lateinamerikanischen U-Boot unterwegs war. Eine Pionierin der U-Boot-Geschichte also.

Weiterlesen: Die vermisste Waffenchefin, die für ihr U-Boot lebte

Kategorien
Argentinien Politik

Eine Wasserleiche überschattet Argentiniens Wahlkampf

Kurz vor den Parlamentswahlen in Argentinien wurde ein Toter gefunden, bei dem es sich wohl um einen verschwundenen Aktivisten handelt. Sein Fall beschäftigt seit Wochen das Land – und könnte Präsident Macri gefährlich werden.

Von Tobias Käufer, Bogota, für die Tageszeitung „Die Welt“.

Der Schock steht Sergio Maldonado ins Gesicht geschrieben. Mehrmals versagt ihm die Stimme, der Blick ist auf den schmucklosen Boden des improvisierten Presseraumes der Universität Patagonien in Esquel gerichtet. „Es war sehr hart, sieben, acht Stunden bei der Leiche zu sein, besonders weil sie aufgedunsen war“, sagte der Bruder des seit dem 1. August vermissten Demonstranten Santiago Maldonado in der Nacht zum Donnerstag.

„Wo ist Santiago Maldonado“ fragt dieses Banner am Ministerium für Justiz und Menschenrechte in Buneos Aires. Foto: Tobias Käufer

Die wochenlange Suche, die ganz Argentinien aufrüttelte, scheint damit zu Ende zu sein, auch wenn sich die Familie noch nicht festlegen will. „Solange wir nicht 100 Prozent sicher sind, werden wir nicht bestätigen, dass es Santiago ist.“

Doch immer mehr Indizien sprechen dafür, dass es sich bei der in der Nacht zum Mittwoch im Fluss Chubut gefundenen Wasserleiche um die sterblichen Überreste des meistgesuchten Mannes in Argentinien handelt.

Weiterlesen: Eine Wasserleiche überschattet Argentiniens Wahlkampf

Kategorien
Argentinien

Argentinischer Fussball in Schieflage

Der argentinische Nationaltrainer wird nach miserablen Auftritten in der WM-Qualifikation entlassen. Nun sucht ein Fernsehmoderator den Nachfolger. Von Tobias Käufer für die NZZ.

Argentinischer Fussball in Schieflage

Kategorien
Argentinien

Argentinische Menschenrechtler wollen die Falklands zurück

1982 sorgte der Konflikt um die Falkland-Inseln international für Kopfschütteln. Auch nach 35 Jahren sind die Fronten nicht endgültig geklärt – wie eine Reise prominenter Menschenrechtler zeigt. Von Tobias Käufer für die KNA.

Argentinische Menschenrechtler wollen die Falklands zurück

Kategorien
Argentinien

Maradonas Propaganda für die Mächtigen

Diego Maradona beeinflusste die Massen in Buenos Aires, Caracas und Havanna. Nun macht er für die Fifa Stimmung. Dafür ist ihm kein Weg zu weit – und keine ethische Hemmschwelle zu hoch. Von Tobias Käufer für die „FAZ“.

Maradonas Propaganda für die Mächtigen

Kategorien
Argentinien Kultur

Wie eine Nonne und ein Pornostar zueinanderfanden

Das Gespräch einer argentinischen Ordensschwester mit Pornodarsteller Nacho Vidal wird zum viralen Hit im Netz. Der spanische Erotikstar hat dabei vor allem eine Forderung. Von Tobias Käufer für die Tageszeitung „Die Welt“.

https://www.welt.de/vermischtes/prominente/article162251066/Wie-eine-Nonne-und-ein-Pornostar-zueinanderfanden.html

Kategorien
Argentinien

Versunken im Chaos

Der argentinische Fußball liegt in Trümmern – in allen Bereichen. Von Tobias Käufer für die FAZ.

Versunken im Chaos

Kategorien
Argentinien Politik

Kirchner-Geld im Kloster versteckt

Noch ist ungeklärt, wie die ehemalige argentinische Präsidentin Cristina Kirchner zu ihrem enormen Reichtum kam. Doch vor allem der ärmere Teil der Bevölkerung verehrt sie immer noch. Manche hoffen, dass sie 2019 wieder Präsidentin wird. Von Tobias Käufer für die „Stuttgarter Zeitung“.

Kirchner-Geld im Kloster versteckt